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Sagenhafte Rhoen

Der Riese Mils

Zur Zeit der christlichen Glaubensboten lebte in der Rhoen ein Riese namens Mils. Er wollte nicht, dass sich die Menschen taufen liessen. Da machte sich der Heilige Gangolf auf, um mit seinen Rittern den Riesen Mils zu bezwingen. Den Kaempfern stand zur Labung nur eine einzige Quelle zur Verfuegung. Und die gehoerte einem geizigen Bauern. Der verlangte fuer das Wasser sehr viel Geld. Die Ritter aber konnten das Geld nicht aufbringen. Traurig standen sie in ihren Ruestungen da und wussten nicht, wie es weiter gehen sollte. Ein einziges Mal noch schoepfte Gangolf mit seinem Helm Wasser aus der Quelle, trug es zum Lager seiner Kampfgenossen und schuettete es auf den Boden. Alle waren entsetzt und schrieen laut auf. Doch ploetzlich sprudelte eine Quelle an dieser Stelle aus der Erde. Sie nannten diese Quelle den 'Gangolfsbrunnen'. Diesen Brunnen gibt es heute noch. Die Quelle des geizigen Bauern aber versiegte. Die Ritter labten sich am frischen Wasser und stuermten nun mutig zur Felsenburg des Riesen Mils hinauf. Dieser gab sich aus Angst und Verzweifelung selbst den Tod. Der Teufel, mit dem er im Bunde war, begrub ihn unter einem gewaltigen Berg aus Steinen. Das riesige Grab ist heute die Milseburg.

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